Im Detail
Den Namen gab der Parfümeur Johann Maria Farina seinem Duftwasser, zu Ehren seiner neuen Heimatstadt Köln. Die Bezeichnung „Eau de Cologne“ verbreitete sich, ließ sich aber nicht schützen und wurde für unterschiedlichste Düfte verwendet; Köln wurde zeitweise zu einem Zentrum der Parfumherstellung.
Das klassische Eau de Cologne ist ein frisches Duftwasser auf Basis von Zitrusölen. Laut Verbraucher Initiative hat Kölnisch Wasser 3 bis 5 Prozent Duftstoffe und mindestens 70 Prozent Alkohol; die Zusätze „echt“ und „original“ weisen auf Kölner Herstellung hin.
Später übernahmen Parfumhäuser das Wort auch für eine besonders leichte, noch stärker als das Eau de Toilette verdünnte Fassung ihrer Düfte. In diesem Sinn ist Eau de Cologne heute eine Konzentrationsstufe; die Angaben liegen je nach Quelle bei etwa 2 bis 5 Prozent Parfümöl. Im Englischen steht „cologne“ zudem oft allgemein für Herrendüfte.